Livingston
News & Infos zu Livingston
Livingston ist eine 2002 gegründete Rock-Band aus London.
Die Musik der Band wird durch ihren eigenen Stil geprägt. So fließen Elemente aus vier Ländern mit ein.
Geschichte
Die Geschichte von Livingston begann 2000 in Pretoria, Südafrika, als der Gitarrist Chris van Niekerk auf einem Konzert auf Beukes Willemse traf. Die beiden verstanden sich auf Anhieb und musizierten zwei Jahre lang zusammen. Als Willemse realisierte, dass sich der Traum seiner Musikkarriere nur erfüllen ließ, wenn er Südafrika verlassen würde, machte er sich auf den Weg nach London, van Niekerk folgte ihm.
In London trafen die beiden nach diversen Jam Sessions auf ihren ersten Bassisten, den Dänen Martin Arnoldi, der 2005 vom Norweger Christoffer Borud und schließlich vom heutigen Bassisten Phil Magee, der aus England stammt, ersetzt wurde. Kurze Zeit später fand auch der italienische Schlagzeuger Paolo Serafini seinen Weg in die Band. Schließlich stieß noch der Deutsche Jakob Nebel, der von Willemse eines Abends entdeckt wurde, zur Band. Ihre unterschiedlichen kulturellen Hintergründe lassen die Mitglieder auch in ihre Musik einfließen.
Der Bandname ist auf das Buch Jonathan Livingston Seagull (deutsch: Die Möwe Jonathan) von Richard Bach zurückzuführen. Als Willemse etwa sechs Jahre alt war hat sein Vater ihm immer aus dem Buch vorgelesen und seitdem begleitet es ihn durch das Leben. Über das Buch sagt Willemse: „In dem Buch geht es darum, nicht wie jeder andere zu sein, sondern eine eigene Spur auf der Straße des Lebens zu hinterlassen. Keine Angst zu haben, wenn man sich dabei nicht an die allgemein gültigen Regeln hält. Den eigenen Traum zu leben.“
Nach einigen Aufnahmesessions in den legendären Abbey Road Studios und einer Live Show in den Londoner MTV Studios 2006, nahm Manta Ray Music die Band unter Vertrag. Sie wurden nach Los Angeles geschickt, um dort unter der Leitung von Al Clay ihr Debütalbum aufzunehmen.
Als Support-Band für unterschiedliche Künstler wie Revolverheld, Blind, The Duke Spirit, Ich + Ich und Thomas Godoj wurden Livingston ab 2007 auch in Deutschland aktiv. Am 25. September 2009 erschien ihre Single Broken in Deutschland. Ihr Debütalbum Sign Language ist ein passender Album-Titel, wie Serafini erklärt: „Speziell für uns sind solche Symbole wichtig, da wir alle aus verschiedenen Kulturen kommen.“
Ihr Lied Go wurde zum Olympiasong des ZDF, anlässlich der Olympische Winterspiele 2010 in Vancouver.
Livingston hatte am 18. Januar 2010 einen Gastauftritt in der Soap Gute Zeiten, schlechte Zeiten als sie selbst. Im Juni 2010 spielten sie sich in der deutschen Telenovela Eine wie keine ebenfalls selbst.
Quelle und Autorenliste: Wikipedia / Autorenliste
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